
Wer hätte das gedacht! Das Quaker Pionierarbeit im Bereich der Sklavenbefreiung, der Pädagogik und der Gefängnisreform geleistet haben ist allgemein bekannt. Aber das der Quaker Sydney C. Parkinson es war, der als einer der ersten Europäer tätowiert von einer Südseereise (mit James Cook auf der "Endeavour") zurück kam, dürfte wohl weniger bekannt sein.

Die LWB-Vollversammlung hat am Donnerstagnachmittag, 22. Juli, in Stuttgart (Deutschland) mennonitische ChristInnen um Vergebung gebeten (Quelle: mennonews.de. Vergebung für die Gräuel die an die Mennoniten begannen wurden, während der Verfolgungszeit.


Ich weiß aus recht zuverlässiger Quelle, das auf Initiative einer Münchner Quäkerin, ein sehr professionell gemachter englisches Film über die Britischen Quaker, auf deutsch übersetzt wurde (Untertitelt). Das Original Video ist auf YouTue zu finden: An introduction to Quakers

In einem Artikel der Frankfurter Rundschau beschäftigt man sich mit dem Burkaverbot. In dem Artikel wird auch ein Brief von George Washington an die Quaker erwähnt, in dem er sieh - aus Glaubensgründen - vom Wehrdienst frei stellt.

Wie die meisten Quaker kann ich mit der (rituellen) Eucharistie wenig anfangen. In der Regel beteiligen sich Quaker auch nicht daran. In vergangenen Zeiten, war es nicht unüblich, das Quaker von ihren Versammlungen sogar ausgeschlossen wurden, wenn sie an der Eucharistie anderer Glaubensgemeinschaften teil nahmen.

Heute hatte ich absolut kein Bock auf Quaker-Andacht (Meeting for worship). Ich lag im Bett und dachte: "ja, jetzt aufstehen und ins Meeting schleppen ist wahres Suffering!" "Suffering" ist ein stehender Begriff im Quakertum und meint sinngemäß: "um der Gerechtigkeit willen Leiden".

Ich habe gesehen, das die Evangelischen Brüder-Unität ein eigenes (Glaubens-)Lexikon pflegen. Darin ist auch ein Eintrag zu Quakern. Sehr wohlwollend geschrieben. Mit 400 Mitglieder die in Deutschland leben sollen, liegt aber der Artikel daneben. Du findest den Artikel hier: http://www.religions-info.de/christ2/quaeker.html
Es gibt Biographien, die möchte man lieber gar nicht so genau kennen, oder? Die von Eberhard Tacke (1903-1989) gehört dazu. Einigen ostdeutschen Quäkern ist Tacke noch als harmloser, freundlicher, aber auch recht eigenbrötlerischer Mensch in Erinnerung. Was keiner wusste (oder wissen wollte): Tacke war, auch nach seinem Beitritt zum Quäkertum, überzeugter Soldat und Nationalsozialist. Sogar noch nach dem Zweiten Weltkrieg hat er verherrlichende Kriegsdenkmäler geschaffen, wie man sie noch heute etwa in der evangelischen Kirche von Falkenberg/Elster „bewundern“ kann.

Die evangelisch.de beschäftigt sich am 14. Juli 2010 in einem Artikel unter der Überschrift "Schluss mit dem Fanatismus: Religion als Friedensstifter" mit der Friedensarbeit von Christen. Unter anderem auch der Quäker. Quelle/Link: http://www.evangelisch.de/themen/religion/schluss-mit-dem-fanatismus-rel...