Dies ist ein deutschsprachiges Nachrichten- und Weblog-Portal mit Themenschwerpunkt Quäkertum ...mehr über.

Auch diesmal war Claus mit seiner Besprechung schneller als ich (Siehe "Inhaltsverzeichnis Heft 1 2012", vom 30.4.12). Finde ich aber gut. Ich war in letzter Zeit beruflich und gesundheitlich verhindert. Aber ich sag mir besser späht, als nie... Allerdings habe ich beim lesen von Claus sein Artikel, echt Augenschmerzen bekommen. Geht nur mir das so, oder ist die Formatierung der Seite wirklich so kaputt und die Schrift an vielen Stellen winzig?

Seid geraumer Zeit wird heftigst in den Medien über das Thema Urheberrecht (Oft auch fälschlicherweise "Geistiges Eigentum" genannt) gestritten. In unregelmäßigen Abständen werden dann "offene Briefe" veröffentlicht. Zuletzt von prominente deutsche Künstler, wie im Heise-Artikel vom 10.05.2012 berichtet wird (Titel: "Urheberrechtsdiskussion: Künstler legen nach"). Unter Quaker ist ja die ganze Breite aller beteiligen/betroffenen Personen vertreten: Es gibt Autoren, mindesten einen Verlag, Websites, Bibliothekare und natürlich Konsumenten. Mich würde mal interessieren, was die zu dem Thema sagen!

Die Zeitung "Die Welt" schreibt in einem Artikel scheinbar über das selbe Forschungsprojekt wie Claus am 8. 4. 2012.

Die "Universität Bibel Freundschaft" (UBF), ist nach eigener Aussage "eine internationale christliche Studentengemeinde, die sich der Hochschulevangelisation widmet". Am 1.5.2012 hat die UBF einen Text und eine Präsentation auf ihre Website veröffentlicht ( www.bonnubf.org ), die sich sehr intensiv mit dem Quaker W.

Kürzlich habe ich zwei Lustige Plakate auf dem Weg zur Arbeit gesehen. Plakat Nr. 1 Zeigt das in einige christlichen Gemeinden nicht der Osterhase kommt, sondern der Osterhasser kommt.
Auf Plakat Nr. 2 verstieg sich die GEMA Zu der Aussage: Ohne Komponisten können wir nicht mit Gott singen. Klingt ja fast so, als sei Gott auf Komponisten angewiesen. Ich erinnere an Math. 3,8+9: "Bringet nun der Buße würdige Frucht; und denket nicht bei euch selbst zu sagen: Wir haben Abraham zum Vater; denn ich sage euch, daß Gott dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken vermag." Ja, dann wird er wohl auch keine Probleme haben, Komponisten hervorzubringen. Ich fürchte die GEMA kann lange warten, bis sie von Gott Geld sieht!

Wolfgang Krauss (Mennonit) weist in seinem Blog darauf in, des es die Mennoniten zusammen mit den Quaker und den Zeugen Jehovas, auf die Titelseite der Süddeutschen Zeitung geschafft haben. Und zwar gestern den 19.4.2010.


Erstveröffentlichung: 15.04.2012
Claus Bernet plädiert in seinem Blog-Artikel "Zeitschrift 'Quäker': Vorteile einer Onlineausgabe" vom 14.4.2012 dafür die Gemeinde-Zeitung als Online-Publikation weiter zu führen. Im Grunde gebe ich ihm Recht. Die Pro-Argumente die er auflistet sind aber zum Teil undifferenziert oder auch etwas unfair. Im einzelnen:

Bei dem heutigen Mennoniten-Gottesdienst hieß es in der Predigt (der Gottesdienst wird oft von mehr als einem Prediger gestaltet) sinngemäß: "Wir dienen heute im Gottesdienst Gott mit Gesang, Gebet und Predigt.". Das hat mich ins Nachdenken gebracht. Warum sitze ich als Quaker in einem Mennoniten-Gottesdienst ? Weil ich Gott mit Gesang, Gebet und Predigt dienen will?


Der Westen beschäftigt sich in dem Artikel "Jerusalem - Ein Name für viele Städte" am 10.04.2012 mit der Frage wo man noch Stadte mit dem Namen "" finden kann.

Mir kam der Gedanke, wann wohl die ersten Menschen auf die Idee kommen werden, das "Piraten-Prinzip" auf ihre Kirchengemeinde anwenden zu wollen? Also radikale Basisdemokratie kombiniert mit völliger Transparenz. Die Quaker wären eigentlich prädestiniert dafür.

Portishead-Produzent Geoff Barrow gründet das Projekt "Quakers" um seine Lieblings-Rapper zu versammeln. Den Namen wählte Er bewusst: "Die Quäker formierten sich Mitte des 17. Jahrhunderts in England als religiöse Erweckungsbewegung. Sie nannten sich ursprünglich Seekers und Dissenters – da finden wir uns in Bezug auf Hip-Hop auch wieder."

Heute hat die Berliner Versammlung einen Artikel in ihrem Weblog veröffentlicht. Der Titel: "Gedanken zum Quäkersein", verfasst von einem "Ernst". Was mir gefällt, ist dass es kein aufgewärmter Text von anno knips ist. Der Autor ist unverkennbar aus dem liberalem Flügel. Was ja auch okay ist. Er schreibt über seine (liberale) Sicht auf das Quakertum. Ich wünsche mir mehr solcher Texte von den GYM-Quakern. Gerne auch mit dem vollen Namen des Autors. Glücklicherweise leben wir in einem Land ohne Christenverfolgung. Ich denke da bedarf es nicht zu viel Mut, um zu seiner Überzeugung zu stehen - oder?

Am letzten Sonntag (18.3.2012) war ich auf der Jahresversammlung der Münchner Mennoniten. Ich habe eine schriftliche Einladung bekommen, der ich gerne gefolgt bin. Geschichtlich betrachtet ist es nichts Besonderes, dass Mennoniten und Quaker ihre Andachten/Gottesdienste und Geschäftsversammlungen gegenseitig besuchen (siehe hier zu auch den Wikipedia-Artikel "Mennonitisch-Quäkerische Ökumene"). In Deutschland liegt die Sache seit einigen Jahrzehnten etwas anders. Die Beziehungen der beiden Gruppen ist etwas eingeschlafen. Ich vergleiche mein Erleben bei den Mennoniten aber trotzdem mal mit dem bei den Quakern.

Der Tagespiegel hat einen Artikel über die Berliner Andacht veröffentlicht. Der Titel lautet "60 Minuten schweigen". Darin berichtet die Autorin Claudia Keller von ihren Erfahrungen dabei. Hoffentlich hat sie den Text gegen von "gewichtigen Quakern" (Weighty Friends) lesen und absegnen lassen.