
...Oder was die Evangelisch-Luterischen Dekanatsbezik München mit der Vergangenheit deutscher Quäker zu tun hat.
Kürzlich war ich mit einer mennonitischen Freundin auf dem "Jahresempfang" des Evangelisch-Luterischen Dekanatsbezirk München. Es gab ein Vortrag von Heinrich Bedford-Strohm unter dem Titel "Reformation und Toleranz". Der Vortrag wurde sehr lebendig vorgetragen. Es wurde erwähnt, das Evangelisch-Luterische Kirche in der Vergangenheit nicht immer all zu tolerant war.

Heute auf dem Rückweg von der Mai-Kundgebung kam ich an der Kath. Herzogspitalkirche vorbei, und da fiel mir ein Spruch ins Auge, der an Fassade gesprüht war....

DiePresse.com berichtet von den homosexuellen Muslimen die bei den Quäkern in Washington unterschlupf zum beten bekommen haben: "Der schwule Imam", 23.04.2013, Olviver Grimm, Die Presse. Sommer letzten Jahres hatte schon mal der Spiele darüber berichtet. Siehe: Spiegel-Online: "Gay ist okay".

Als ich heute vom Gottesdienst nach Hause kam, wurde ich von meiner Freundin gefragt, wie es im Gotti so war. Eigentlich kann ich mir den Inhalt von Vorträgen ganz gut merken. Irgendwas bleibt bei mir immer hängen. Aber diesmal hatte ich echt Probleme mich an die Leitthese bzw. das Leitmotiv der Predigt zu erinnern

Das hat wieder lange gedauert. Die evangelische Landeskirche hat sich dazu durchgedrungen auch mal ein politischen Standpunkt zum Thema Soziale Gerechtigkeit zu beziehen. Sie fordern nun das es ein gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro/Stunde geben soll (Jesus.de: "Armutsbekämpfung: Evangelische Kirche in Bayern fordert Mindestlohn von 8,50 Euro", 19.04.13).

In dem Artikel "Ruhig Blut" geht es um das Buch von Thomas Strässle: "Gelassenheit". In dem Artikel werden die Quäker als Beispiel von Gelassenheit genannt. Nun, der Autor kannte die Frühen Quäker nicht. Da ging es bisweilen alles andere als Ruhig zu!

Ganz einfach: Sie funktionieren - bei mir zu mindestens - nicht. Heute stand ich z.B. wieder vor verschlossener (Gemeinde-)Tür. Was war passiert? Ich habe mich wieder einmal geirrt. Heute war der Sonntag ohne Gottesdienst. Die Mennoniten treffen sich nämlich nur alle zwei Wochen - ungefähr. Wenn es 5 Sonntage im Monat gibt, kommt der Rhythmus durcheinander. Oder wenn Feiertage sind. Dann kommt es aber auch manchmal vor, dass die Gottesdienste örtlich verlegt werden. Z.B. wenn der Gotti auf dem Hof von einem Bauern stattfindet oder wenn eine Ökumenische Veranstaltung an steht.

Wie ich gesehen habe wurde in Wikipedia der Name der Kategorie geändert, unter dem die Artikel über Quäker zusammengefast werden. Die neue Kategorie heißt jetzt Kategorie:Person des Christentums nach Konfession" und darin sind derzeit 89 Artikel über Quäker.

Ich habe mir den Spaß gemacht und die aktuelle "Quäker"-Heftausgabe statistisch ausgewertet. Über die Aussagekraft lässt sich natürlich immer streiten. Ich lasse das Bild ein fach mal unkommentiert so stehen.

Ich habe mal wieder sporadisch auf dem Blog von Claus Bernet geschaut und bin dabei auf den Artikel "Drei Monate Quäker-Nachrichten: Ein kleiner Rückblick." gestoßen. Gut der ist vom 26.2.12 aber seid Claus seine RSS-Feeds abgeschaltet hat bin ich nur noch sporadisch auf der Seite. Um es mal ganz deutlich zu sagen, mir ist es schlicht zu blöd, ständig auf der Seite nach Neuigkeiten zu schauen, nur weil jemand aus Eitelkeit seine Feeds abgeschaltet hat. Vermutlich wird nicht nur mir das so gehen.

Nein es handelt sich hier nicht um die "Bibel in gerechter Sprache"! Bei der "Die GerechtigkeitsBibel" handelt es sich um eine besondere Ausgabe der "Hoffnung für alle"-Übersetzung deren Stellen, die sich mit dem Thema Armut und Gerechtigkeit beschäftigen farblich herausgehoben sind. Und das sind wirklich eine Menge stellen! Da mich das Thema Gerechtigkeit im Kontext der Bibel schon immer gefesselt hat, habe ich nur kurz gezögert und die Ausgabe bestellt.

Am 02.03.2013 veröffentlichte das Deutschlandradio (Kultur) einen Artikel von Adolf Stock mit dem Titel "Keine Priester, keine Bischöfe, kein Papst" (URL: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/2027223/ ). Es wird relativ zusammenhangslos über Quäkertum geschrieben. Es werden auch ein paar kurze Aussagen von Mitgliedern des German Yearly Meeting (GYM) zitiert.

Der THE INDEPENDENT FRIEND zieht auf einen neuen Server um. Das wurde aus technischen Gründen leider notwendig. Möglicherweise ist die Seite kurzweilig nicht unter ihren Domain-Namen nicht erreichbar, wenn der DNS umgeschaltet wird. Dann kann man die Seite aber auch noch direkt über die IP 91.250.98.49 erreichen. Ich hoffe das wird aber nicht nötig sein.

Die nächste Andacht nach Quäkerart wird am Mo, 11.03.2013, 19.30 Uhr sein, Wieder in den Räumlichkeiten der Simeonsgemeinde (Violenstraße 6, 80689 München). Wir haben uns vorgenommen nach den 45 Min. der inneren Einkehr uns mit dem Thema "Gottesführung / Führung Gottes" zu beschäftigen. Ich werde ein Paar kurze Texte vorbereiten, in denen es um die Frage geht, wie das Verständnis der Quäker ist, was Gottesführung ist und wie sie sich Zeigt. Und natürlich welche Bedeutung das für die Gemeinschaft und den Einzelnen hat.

Die Welt schreibt über die neuer Übersetzung von James Fenimore Coopers "Der letzte Mohikaner" . Dabei erwähnt sie auch, das Cooper aus einer Quäker-Familie entstammt. Der Artikel ist hier zu finden: http://www.welt.de/print/wams/kultur/article113858023/Der-Stoff-aus-dem-... , erschienen am 24.02.2013, Autor: Wolfgang Büscher