
Ich glaube die meisten Quaker sind - wie ich - es gewöhnt, die immer selben Debatten um Gewaltfreiheit und Wehrdiensverweigerung zu führen. Für Manche ist man ein Spinner, für andere Drückeberger. Es gibt zahllose Bücher und Artikel zu dem Thema. Auch hier in dem Portal gibt es auch schon Einlassungen zu dem Thema. Auch von Nichtquakern. Z.B. von Darius Dziombowski.
Jetzt wurde ich in einer Mail gefragt, wie ich denn im Fall Dominik Brunner, der bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zu Tode kam, gehandelt hätte. Krieg sei ja das Eine, aber eine offensichtliches Gewaltverbrecher ein anderes. Hätte ich nur zugesehen? Wäre ich dazwischen gegangen oder hätte ich gar selber Gewalt angewendet?

Ich hatte vor ca. drei Monaten mal ein Wohngeldantrag gestellt. Auf Grund meines Berufswechsels muss ich als Branchenquereinsteicher absehbar für einige Monate mit mit Lohneinbusen leben. Zudem habe ich höhere Fahrkosten (69,70 Euro Monatskarte für ÖPNV) durch den längere Weg. Also habe ich mich durch den Wust von absurden Fragen gekämpft.

Erstveröffentlichung: 2010-08-26 20:00
In den letzten Tagen taten mir gegenüber einige GYM-Mitglieder ihrer Entrüstung über einen Bettelbrief der Schreiber des GYM kund (Den Brief habe ich zur allgemeinen Diskussion unten an gehangen). Ich kann und will die Klagen der Betreffenden hier gar nicht wiederholen, da sie nicht meine Meinung widerspiegeln und ich sie auch nur zum Teil nachvollziehen kann. Ich finde, da sollten die Betreffenden selber den Mut aufbringen, offen da zu zu stehen und ihre Meinung auch öffentlich kund zu tun.

Ich bekomme seid geraumer Zeit die Gemeindezeitung der Münchner Mennos, weil ich in unregelmäßigen Abständen ihre Versammlungen besuche. Diesmal war ein Bericht über Vollversammlung des Menonitischen Geschichtsverein. Beim lesen habe ich mich gefragt, warum es kein "Quakerischen Geschichtsverein" gibt?

In den Medien wird seid Wochen auf breiter Basis über die Abschaffung der Wehrpflicht diskutiert. Wenn man glaubt die Quaker, in speziellen der Friedensausschuss des GYM würde da ganz groß mitmischen, hat sich geirrt. Der letzte Eintrag im Weblog des Friedensausschuss ist vom fünfundzwanzigsten Tag des ersten Monats, diesen Jahres (25.1.2010).

Claus Bernet hatte sich in seinem Artikel "Kunst, Religion und Quäkertum" unter anderem mit George Grosz beschäftige. Anlass war eine Gerichtsverhandlung wo er wegen Gotteslästerung angeklagt war und Quaker zu seinem Gunsten aussagten.

Berliner Kardinal Sterzinsky kritisiert das Urteil vom BGH. Mich stört nicht das die Katholische Kirche - hier in der Person von Sterzinsky - eine andere Meinung hat, als ich.

Wer hätte das gedacht! Das Quaker Pionierarbeit im Bereich der Sklavenbefreiung, der Pädagogik und der Gefängnisreform geleistet haben ist allgemein bekannt. Aber das der Quaker Sydney C. Parkinson es war, der als einer der ersten Europäer tätowiert von einer Südseereise (mit James Cook auf der "Endeavour") zurück kam, dürfte wohl weniger bekannt sein.

Die LWB-Vollversammlung hat am Donnerstagnachmittag, 22. Juli, in Stuttgart (Deutschland) mennonitische ChristInnen um Vergebung gebeten (Quelle: mennonews.de. Vergebung für die Gräuel die an die Mennoniten begannen wurden, während der Verfolgungszeit.
