
Erstveröffentlichung: 29.04.2009 - 23:44 Uhr
In einem Artikel "Zuschrift an die Redaktion" vom 29. April 2009 kommentieren die anonymen GYM-Redakteure einen Brief den sie bekommen haben. Ob und wo sie ihn gekürzt haben, machen sie nicht kenntlich (irgend wie fühle ich mich an BILD-Journalismus erinnert - Sorry!).

Wieder mal durch Zufall bin ich auf eine interessante Seite gestoßen. Diesmal über so was wie ein "Steckbrief" zu Quaker Council for European Affairs.

"Karnickelzüchterverein beschwert sich über die mangelnde mangelhaften Zuchtergebnisse der von Nichtmitgliedern", das dachte ich, als ich den Artikel "Kuriosität im Internet (3): Ist das schon krank? "[1] von den GYM-Redakteure gelesen hatte. Ich frage mich wirklich welches Signal das GYM damit geben will? Was soll das werden? Internetzensur? Maulkorb für Kritiker? Die Dinge die hier die GYM-Redakteure kritisieren, sind Meinungsäußerungen in Kommentaren zu der Meinungssäuerung eines Blogers. Für einen demokratischen Staat das natürlichste von der Welt. Was soll das werden - frag ich mich da? Mutiert das GYM jetzt zu einem Quäker-Scientology? Will der GYM jetzt jeden Mundtot machen, der nicht 100% auf seiner Linie ist?

William Penn hat nicht nur Bücher, Episteln und Briefe geschrieben, sondern auch kräftig missioniert. Das hat den Engländer bis nach Herford und Frankfurt gebracht. Das war 1677. Was er auf dieser Reise bei der Äbtissin Elisabeth erlebt hat, ist von der Wissenschaftlerin Lore Blanke jetzt lebendig beschrieben worden. Auf die Krone des Quäkertums hat Elisabeth allerdings verzichtet, da sie dieses Kreuz nicht tragen wollte. Beinahe aber wäre es zu einer deutschen Quäkerkolonie gekommen, immerhin, ...

Die Unabhängige Versammlung in München hat sich eigene Flyer erstellt. Sie können auf der Kampangenseite heruntergeladen werden: http://WasKannstDuSelbstSagen.de/
Bevor ich weiter auf die neuen Flyer eingehe, möchte ich die Flyer des GYM noch mal analysieren. Dann wird auch recht schnell klar warum auch ich das große Bedürfnis hatte, einen völlig neuen Flyer zu gestalten.

"Und durch den dichten Dunst der dumpfen Zweifel meiner Seele schießt hin und wieder eine Gottesahnung - ein Himmelsstrahl entfacht dann meinen Nebel. Und dafür dank ich Gott. Denn alle hegen Zweifel, und viele leugnen alles; doch ob sie zweifeln oder leugnen, verspüren wenige dazu noch diese Ahnung. Alles Irdische bezweifeln, manches Himmlische erahnen - dadurch wird einer weder gläubig noch ungläubig; er wird jedoch zu einem Menschen, der beides fest ins Auge faßt."
Aus dem Buch "Moby-Dick", von Herman Melville, Kapitel 85 "Der Springbrunnen".

Erstveröffentlichung: 17.02.2009 - 15:16
Der größten Teil des Textes beschäftigt sich mit dem Artikel "Warum schuf Gott nicht durch Evolution?" und "Schöpfung und Evolution". Davor und danach mache ich noch ein paar kleine Kommentare zu verschiedeneren Dingen. Die Überschriften im einzelnen sind:

Bei Welt Online ist ein Artikel zu dem Film "Menachem und Fred" veröffentlicht worden. Darin wird die Geschichte zweier Brüder erzählt die dem Holocaust knapp entronnen sind, durch die Hilfe unter anderem von Quäkern. Menachem und Fred kommen darin auch kurz selbst zu Wort.

Der Author James Irvin Lichti beschäftigt sich in seinem Buch "Houses on the Sand?: Pacifist Denominations in Nazi Germany (Studies in Modern European History)" unter anderem mit den Deutschen Quäkern. Also wer gut Englisch kann, sich für die Quäker während der Nazi-Zeit interessiert und dem der Preis von EUR 68,99 nicht zu hoch ist, für den könnte das Buch etwas sein. Es ist letztes Jahr (2008) herausgekommen.
Man, aber die Buchgestaltung ist wirklich selten hässlich...

Das erst was ich in meiner Leere als Schauwerbegestalter als junger Mensch gelernt habe war Wer schreibt der bleibt!

Der Artikel von Darius Dziombowski [1] ist von ihm ursprünglich als Kommentar zu einem Artikel von Jesus.de [2] gepostet worden. Mir gefiel er, in seinem Bemühen den wahren Geist der Bibel zu werforschen, und Gottes Willen erkennen zu wollen. Der Autor ordnet sich - der eigener Aussage nach - der evangelikal-charismatischen Tradition zu.

Biographie über Elisabeth von der Pfalz
Im Wochenanzeiger Herford gibt es eine Buchbesprechung [1] zu einer Biographie über Elisabeth von der Pfalz. Selbige ist eine wichtige Person des frühen Quäkerums in Deutschland und stellte eine "Marklerfigur der konfessionsunabhängigen Toleranz" da, wie es S. Juterczenka in ihrem Buch "Über Gott und die Welt" es bezeichnete [2].

Das Buch von Claus Bernet "Quäker aus Politik, Wissenschaft und Kunst" ist in einer überarbeiteten und erweiterten Auflage erschienen. Am 25.12.2007 berichtete[1] ich über die Erste Ausgabe und schrieb: "Beide Bücher zählen nicht zu dem was man 'Erbauungs-' oder gar 'Unterhaltuns-Literatur"' nennen würde. [...]Trotzdem bin ich überzeugt, dass die Bücher ihre Leser und Liebhaber finden werden.". Offenbar lag ich richtig. Nach gerade mal einem Jahr hat es zu mindest das eine Buch zu einer zweiten Auflage geschafft.

Erstveröffentlichung: 2008-12-11 02:42
Also ich muss sagen, ich habe schon lange keine so unterhaltsame Ausgabe [1] mehr gelesen. Auf Seite 265 wird die neue Schreiberin Mason Barnett vorgestellt, die den Schreiber Maurice de Coulon ablöst. In dem Interview resümiert Maurice "Es war aufgrund einzelner Rückmeldungen im ganzen Verlauf der 4 Jahre und nach Bekanntwerden meines Ausscheidens eine große Freude zu erleben, dass die Einschätzung Anderer und meine persönliche Wahrnehmung über meine Amtsführung sich fast vollkommen deckungsgleich waren". Über die neue Schreiberin Mason lesen wir, dass sie eine Familie hat, arbeitet. Auf die Frage "Verrate uns etwas, was wir von Dir noch nicht wussten!" antwortet Mason "Ich mag ganz besonders den Strand von North Carolina (USA) - die Natur pur, mal sanft, mal überwältigend, aber immer inspirierend!".


Anlässlich der Buchveröffentlichung "Menschenhandel: Sklaverei im 21. Jahrhundert" führte Die Welt ein Interview mit dem Autor Benjamin Skinner. Darin erwähnt er auch seine Quäkerischen Wurzeln und sieht sich in der Tradition der Abolitionisten. In dem Gespräch schildert er auch einige Erfahrungen während seiner Recherchen zum Buch.