
Ich hatte vor ca. drei Monaten mal ein Wohngeldantrag gestellt. Auf Grund meines Berufswechsels muss ich als Branchenquereinsteicher absehbar für einige Monate mit mit Lohneinbusen leben. Zudem habe ich höhere Fahrkosten (69,70 Euro Monatskarte für ÖPNV) durch den längere Weg. Also habe ich mich durch den Wust von absurden Fragen gekämpft.


Es gibt eine Bußlinie zwischen München und Berlin mit der ich immer Fahre. Hin- und Rückfahrt kosten knapp über 90 Euro. Also ein Bruchteil des Bahnpreises. Dafür fährt man aber auch 8 h. Aber es gibt noch weiter Vorteile für mich:


Markus Baumgartner macht sich in seinem Blog "Dienstagsmail" in einem Artikel ("Versicherung gegen Burnout | Psychische Überbelastungen in der Wirtschaft nehmen zu") Gedanken zu Überlastung am Arbeitsplatz.

Für mich ging der Tag schon früh um 8 Uhr los. Ich war bei den Mennoiten in der Simeonsgemeinde zum Frühstück und zu deren Gottesdienst. Ich habe eine mutige Predigt gehört, von deren Predigerin Anna Janzen. Sie zeigte auf, dass das frühe Christentum, bevor es Staatsreligion wurde, sehr pluralistisch war. Gerade dass es mehr als nur ein Evangelium gibt, wertete sie als Indiz für diesen Pluralismus. Mutig fand ich die Aussage von ihr, dass sie Paulus als intolerant empfindet und nicht im Einklang mit dem Geist des Evangeliums.

Ich war heute Vormittag in der Innenstadt, Besorgungen machen. Dabei habe ich die Vorbereitungen gesehen, die jetzt auf Hochtouren laufen. Ich muss sagen, ich war an "Elefanten im Porzellanladen" erinnert. Die Innenstadt ist nicht sehr geräumig. Der zentrale "Mariehenplatz", ist wirklich nicht all zu groß. Ungefähr 150m mal 100m. Auf diesen Platz (Sie Bild) haben sie eine Gigantische Bühne (A) aufgebaut, die den halben Platz ein nimmt. Das Zentrum des Platzes steht ein kleiner Brunnen (B). (C) ist das Rathaus.Irgend wie absurd, wenn die Bühne mehr Platz einnimmt, als das Publikum.
Da sind mir die kleinen verlorenen Gestalten, wie auf den anderen Bild, der Mann mit seinem Fahrrad, der singen und predigend durch die Stadt zu sympathischer...

Wir haben hier immer zwei Hauspostillen, die bei uns immer kostenlos in die Brifkästen verteilt werden. Eine davon hat anlässlich des Ökumenschen Kirchentags (ÖKT) 2010 die Schlagzeile "Stars beim Kirchentag" und rechts daneben den blutverschmierten Christus. Könnte man so verstehen, das Jesus Christus persönlich erwartet wird. Allerdings ein etwas unvorteilhaftes Foto. Da wirkt er etwas ungepflegt und abgespannt. Nicht gerade eine charismatische Erscheinung wie Obama, Kennedy oder Martin Luther King...

Claus Bernet hat noch nicht all zu viele Artikel auf THE INDEPENDENT FRIEND veröffentliche, dafür ist er jetzt schon der Erfolgreichste Autor. Einer seiner Artikel ist der - mit Abstand - meist gelesene Beitrag. In Wenigen Tagen wird er vorraussichtlich als erstes die 2.000er Marke knacken. Die Top-4-Liste sieht zur Zeit wie folgt aus...

Gestern Titelte die Frankfurter Rundschau: "Senioren im Urin liegen gelassen". Erzählt wurde von einer anonyme Anruferin, also das was man Whistle-Blower nennt. Es ging wieder mal um die katastrophalen Zustände in den Pflegeheimen. Der Artikel ist keine "unglückliche Ausnahme". Ich habe im Sommer 2008 auch in münchner Pflegeheimen gearbeitet. Was man da sieht ist wirklich menschenverachtend.